Fragen, die wir oft hören.
Antworten zu IT-Dienstleistungen, Computerhilfe, NIS2, Datenschutz, Backup und Ausfallsicherheit — kurz und direkt, ohne Fachchinesisch.
IT-Dienstleistungen
Was macht ein IT-Dienstleister für mein Unternehmen?
Ein IT-Dienstleister übernimmt Betrieb, Wartung und Absicherung eurer IT-Infrastruktur – von Servern über Netzwerke bis Arbeitsplätze – damit sich euer Team auf das Kerngeschäft konzentrieren kann. phi betreut das aus dem eigenen Rechenzentrum in Jülich.
Was ist ein IT-Systemhaus und brauche ich eins?
Ein IT-Systemhaus plant, liefert und betreut komplette IT-Lösungen aus einer Hand – Hardware, Software, Support. Sinnvoll, sobald interne IT-Kapazitäten fehlen oder Ausfälle zum Geschäftsrisiko werden.
Wie finde ich einen IT-Dienstleister in meiner Nähe?
Regionale Nähe verkürzt Reaktionszeiten bei Vor-Ort-Einsätzen. phi ist mit eigenem Rechenzentrum in Jülich für Unternehmen im Raum Aachen/Düren/Köln direkt erreichbar.
IT-Berater vs. IT-Systemhaus – was ist der Unterschied?
IT-Berater analysieren und empfehlen, IT-Systemhäuser setzen zusätzlich um und betreiben die Lösung dauerhaft. phi deckt beide Rollen ab: Beratung und operativen Betrieb.
Computerhilfe
Mein PC ist ausgefallen – wer hilft sofort?
Bei akuten Ausfällen bietet phi kurzfristigen Vor-Ort- und Remote-Support, damit Arbeitsplätze schnell wieder einsatzbereit sind.
Computer streikt, was tun?
Erste Schritte: Neustart, Kabel/Verbindung prüfen; hält das Problem an, übernimmt der IT-Notdienst Fernwartung oder Vor-Ort-Diagnose.
Brauche ich einen IT-Notdienst für mein Unternehmen?
Sinnvoll für jedes Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung oder mit Ausfallzeiten, die direkt Umsatz kosten – ein fester Servicevertrag ist meist günstiger als Einzeleinsätze.
Computerhilfe in Jülich – wer ist vor Ort?
phi sitzt mit eigenem Rechenzentrum in Jülich (Königskamp 32) und ist für Unternehmen der Region direkt vor Ort erreichbar.
EDV-Notdienst: Wie schnell kommt Hilfe?
Reaktionszeiten hängen vom Servicevertrag ab; feste Betreuungsverträge garantieren i. d. R. deutlich kürzere Reaktionszeiten als Einzelbeauftragung.
NIS2/KRITIS
Was ist NIS2 und betrifft es mein Unternehmen?
NIS2 ist die EU-Richtlinie zur Cybersicherheit, in Deutschland seit Dezember 2025 über das NIS2UmsuCG in Kraft. Betroffen sind rund 30.000 Unternehmen in 18 Sektoren ab bestimmter Größe.
Bin ich von NIS2 betroffen?
Entscheidend sind drei Kriterien: Sektorzugehörigkeit, Unternehmensgröße (i. d. R. ab 50 Mitarbeitenden/10 Mio. € Umsatz) und Einstufung als „wesentlich“ oder „wichtig“. phi prüft das im Erstgespräch.
Wie setze ich NIS2 in meinem Unternehmen um?
Kernschritte: Risikomanagement einführen, Meldeprozesse für Vorfälle etablieren, Nachweise für die Geschäftsführungshaftung dokumentieren. phi begleitet die Umsetzung Schritt für Schritt.
Brauche ich externe NIS2-Beratung?
Ohne internes Sicherheits-Know-how ist externe Begleitung sinnvoll, um Fristen und Nachweispflichten korrekt zu erfüllen.
Was ist der Unterschied zwischen NIS2 und KRITIS?
NIS2 und KRITIS sind nicht dasselbe. Das NIS2UmsuCG regelt die IT-Sicherheit für alle betroffenen Einrichtungen und richtet sich größenbasiert an rund 30.000 bis 40.000 Unternehmen in 18 Sektoren. KRITIS-Betreiber – nur rund 1.800 in Deutschland – betreiben eine kritische Anlage oberhalb definierter Versorgungsschwellenwerte und tragen zusätzlich Pflichten aus dem KRITIS-Dachgesetz: physischer Schutz kritischer Anlagen vor Sabotage und Naturkatastrophen, mit separater Registrierungspflicht beim BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) neben der bestehenden BSI-Meldepflicht.
Datenschutz
Was ist die DSGVO und muss ich sie umsetzen?
Die DSGVO regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten in der EU und gilt für praktisch jedes Unternehmen, das Kunden-, Mitarbeiter- oder Interessentendaten verarbeitet.
Brauche ich einen Datenschutzbeauftragten?
Pflicht ab i. d. R. 20 Personen, die regelmäßig mit personenbezogenen Daten arbeiten, oder bei bestimmten Verarbeitungsrisiken – unabhängig von der Zahl oft sinnvoll.
Interner oder externer Datenschutzbeauftragter – was lohnt sich?
Extern spart Aufbau von Fachwissen und Haftungsrisiko intern; intern bindet dauerhaft Personalkapazität. phi bietet die externe DSB-Rolle inkl. laufender Betreuung.
Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?
Kosten richten sich nach Unternehmensgröße und Verarbeitungsumfang – üblich sind monatliche Pauschalen statt Einzelabrechnung. Individuelles Angebot nach kurzem Erstgespräch.
Backup
Warum reicht eine einfache Datensicherung nicht aus?
Einzelne Kopien schützen nicht vor Ransomware, Hardware-Ausfall und menschlichem Fehler gleichzeitig – eine Strategie mit mehreren Ebenen ist nötig.
Wie funktioniert eine Backup-Strategie nach der 3-2-1-Regel?
3 Kopien der Daten, auf 2 verschiedenen Medien, davon 1 Kopie räumlich getrennt – Standard für widerstandsfähige Datensicherung.
Cloud-Backup oder lokales Backup – was ist sicherer?
Am robustesten ist die Kombination: lokal für schnelle Wiederherstellung, Cloud/extern für Schutz vor physischen Schäden am Standort.
Was ist Veeam Backup und brauche ich es?
Veeam ist eine verbreitete Backup-Software für virtualisierte Server-Umgebungen; sinnvoll, sobald mehrere VMs zuverlässig gesichert werden müssen.
Wie oft sollte ein Unternehmens-Backup laufen?
Abhängig vom akzeptablen Datenverlust (Recovery Point Objective) – für geschäftskritische Systeme meist mehrmals täglich, für weniger kritische Daten täglich.
Ausfallsicherheit
Was bedeutet Ausfallsicherheit für IT-Systeme?
Ausfallsicherheit beschreibt, wie gut IT-Systeme trotz Hardware-, Software- oder Stromausfällen weiterlaufen oder schnell wiederhergestellt werden können.
Wie verhindere ich Serverausfälle im Unternehmen?
Redundante Hardware, unterbrechungsfreie Stromversorgung und laufende Überwachung senken das Ausfallrisiko deutlich.
Was ist ein Notfallplan (Business Continuity) für IT?
Ein dokumentierter Ablauf, der festlegt, wie der Betrieb bei einem IT-Ausfall weitergeht – inklusive Verantwortlichkeiten und Wiederanlaufzeiten.
Disaster Recovery: Wie schnell ist mein Unternehmen wieder online?
Abhängig von der Recovery Time Objective (RTO) – definiert vorab, wie lange ein Ausfall maximal dauern darf, bevor Systeme wiederhergestellt sein müssen.
